Bei diesem Verfahren werden den eher kleinen Preziosen, in Beuteln, die Luft entzogen und diese anschließend verschweißt. Auf diese Art und Weise soll den Larven der lebensnotwendig Sauerstoff entzogen werden. Diese Methode eignet sich, aufgrund der einwirkenden und nicht zu unterschätzenden Kräfte, nur für wenig filigrane, eher sehr robuste Werkstücke und sie hat noch einen weiteren, deutlich gravierenderen Nachteil: Zeit.
Während der Wachstumsphase eines Baumes wird auch immer Luft im Holz eingebettet, durch das spätere trocknen des Holzes diffundiert Wasser aus dem Werkstoff und wird zum Teil durch Luft ersetzt. Dieser kann aber, aufgrund der festen Struktur und der zahlreichen Einschlüsse, beim vakuumieren nicht entweichen. So kann es vorkommen, dass die winzigen Larven noch für bis zu zwei Jahre Sauerstoff im Material vorfinden.
Folglich ist das Vakuumieren eine funktionierende Methode, aber nur für Menschen die wirklich lang vorausplanen.
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